Aktuelles
28.11.2011
Delegiertenversammlung vom 27. November 2011 in HäggenschwilAuch nach der Aera Abderhalden dominierten die St.Galler Schwinger die Saison 2011 mit einem Doppelsieg am Unspunnen-Schwinget....
mehr...25.11.2011
ZV heisst Rekurs von Jörg Abderhalden gut - Obmann Ernst Schläpfer tritt zurückAn einer Sitzung von gestern Abend behandelte der Zentralvorstand (ZV) des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) einen Rekurs von...
mehr...31.10.2011
Grosser Empfang für Daniel BöschAm Tag nach seinem grossen Triumph in Interlaken wurde Daniel Bösch in Kirchberg, wo der 23-Jährige aufgewachsen...
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Geschichte
| Gründungsjahr |
1908 |
| Eintritt in den NOS-Verband |
1909 |
Mitgliederzahlen 2008
| Aktive |
290 |
| Jungschwinger |
192 |
| Ehrenmitglieder |
156 |
| Passive / Veteranen |
5811 |
| Total |
6449 |
Der St. Galler Kantonale Schwingerverband gehört seit mehr als einem Jahrhundert
zu den Stützen des NOS-Verbandes. Das «Anschwingen» fand am 27. Dezember 1908
im Café National in St. Gallen statt. Die drei Bezirksverbände Rheintal,
St. Gallen und Toggenburg schlossen sich nach Glarus (1904) und Thurgau (1905) zum
dritten Kantonalverband in der Ostschweiz zusammen. 1931 wurde der neu gegründete
Schwingerverband Rapperswil und Umgebung als vierter Unterverband aufgenommen. Der
Mitgliederanstieg über die letzten Jahre ist eindrücklich: Waren es 1960
erst gut 1200 Mitglieder, so wurde 1980 die Grenze von 5000 überschritten und
1998 wurde mit 7015 erstmals gar die Traummarke von 7000 Mitgliedern geknackt.
Erfolge der St. Galler «Bösen»
Von Anfang an gehörten die St. Galler nicht nur zahlenmässig zu den
Stärksten im Lande, was verschiedene Schlussgang-Teilnahmen an Eidgenössischen
Festen belegen. Zu einem Königstitel fehlte den St. Gallern lange Zeit das
nötige Wettkampfglück. 1998 durchbrach in Bern der damals 19-jährige
Jörg Abderhalden diesen Bann. 2001 in Nyon gewann mit Noldi Forrer ebenfalls ein
Toggenburger den Königstitel, den sich Jörg Abderhalden 2004 in Luzern
wieder zurückeroberte und 2007 in Aarau auf eindrückliche Weise bestätigte.
Als erster Schwinger überhaupt schaffte Abderhalden 2002 als damals 23-Jähriger
den «Grand Slam»: König 1998, Sieg am Unspunnen 1999 und Sieg auch am
Kilchberger Schwinget 2002, dem dritten regelmässig stattfindenden Fest mit
eidgenössischem Charakter. Anfang Januar 2008 wurde Jörg Abderhalden vom
Schweizer Publikum mit grossem Vorsprung zum «Schweizer des Jahres» 2007
gekürt. Diese Wahl zeigt den Respekt der Leute für Abderhaldens Verdienste
um den Schwingsport. Sie beweist aber auch, wie das Schwingen in den letzten Jahren
an Popularität und Ausstrahlung gewonnen hat.
Nachwuchsförderung
Seit 1952 wird jährlich ein St. Galler Kantonaler Buebe- und Jungsschwingertag
durchgeführt. In Klubs und Unterverbänden wird grösster Wert auf eine
gezielte Förderung des Nachwuchses gelegt. Die Betreuer sind bestrebt, ihren
Schützlingen das ABC des Schwingens von Grund auf beizubringen. Dabei steht
die technische Schulung im Vordergrund, aber zum Schwingen gehören ebenso
korrektes Auftreten, Fairness und Kameradschaft.
Veteranenvereinigung
Am 19. März 1944 wurde in St. Gallen die Veteranenvereinigung gegründet,
deren Geschicke von einer fünfköpfigen Obmannschaft geleitet werden.
Solche Veteranen-Vereinigungen bestehen auch in allen vier Unterverbänden.
Als Eigenheit kennen die Schwingerveteranen keinen Präsidenten oder Aktuar,
sondern einen Obmann, einen Schryber und einen Säckelmeister. Die Veteranen
nehmen eine wichtige Stellung ein. Ein grosses Anliegen der Veteranen ist der Kontakt
zu der aktiven Schwingergeneration mit dem Besuch von Trainings, Anlässen und
Festen. Mit der Pflege der sprichwörtlichen Kameradschaft unter ihresgleichen
wahren sie eine sinnvolle und wichtige Aufgabe. Zudem verfolgen sie mit wachem Auge
das Geschehen in den Verbänden.